UNTERMODUL 09   LEKTION 04

So erstellen und richten Sie Ihre öffentliche Facebook-Gruppe ein

Thema, Name und erste Beschreibung stehen bereits. Jetzt wird daraus eine echte Facebook-Gruppe. Wir erstellen sie, richten die wichtigsten Bereiche ein und nutzen KI dort, wo sie uns die Arbeit sinnvoll erleichtern kann.

Öffentliche Gruppe
Gruppe erstellen
Name steht
Öffentlich
Noch keine Einladungen
JETZT WIRD ES PRAKTISCH

Aus der Idee wird eine echte Facebook-Gruppe

In den vorherigen Lektionen haben Sie das Thema geprüft, einen Namen gewählt und eine erste Beschreibung vorbereitet. Jetzt öffnen wir Facebook und setzen diese Vorbereitung praktisch um.

Dabei geht es nicht darum, jede einzelne Funktion von Facebook Groups kennenzulernen. Wir konzentrieren uns auf das, was Ihre Gruppe am Anfang wirklich braucht.

Am Ende ist die Gruppe technisch eingerichtet, klar erkennbar und bereit für den nächsten Schritt.
BEVOR WIR KI EINSETZEN

KI kann uns helfen. Sie kennt aber keinen geheimen Facebook-Code.

Facebook arbeitet mit vielen Signalen und personalisierten KI-Systemen. Deshalb versuchen wir nicht, einen Algorithmus auszutricksen.

Unser Ziel ist einfacher: Menschen und Facebook sollen möglichst klar verstehen, worum es in unserer Gruppe geht, für wen sie gedacht ist und welche Themen dort tatsächlich behandelt werden.

Deshalb achten wir auf thematische Klarheit, natürliche Formulierungen, passende Suchbegriffe und darauf, wie Menschen auf Facebook wirklich nach einem Thema suchen könnten.

01   WAS WIR HEUTE MACHEN

Nur das, was die Gruppe jetzt wirklich braucht

1 Name und Thema prüfen
2 Gruppe erstellen
3 Beschreibung und Titelbild einsetzen
4 Teilnahme und Regeln einstellen
5 Zugang absichern
Noch keine Menschen einladen. Noch nicht anfangen, den Gruppenfeed mit Beiträgen zu füllen. Das kommt im nächsten Schritt.
02   DER NAME IM PRAXIS-CHECK

Passt der gewählte Name auch dort, wo Menschen ihn finden sollen?

Den Namen Ihrer Gruppe haben Sie bereits vorbereitet. Wir beginnen deshalb nicht wieder von vorn.

Bevor Sie ihn endgültig einsetzen, lohnt sich aber ein letzter Blick aus einer anderen Perspektive: Versteht auch ein Mensch, der Sie nicht kennt, sofort das Thema der Gruppe?

Ein Gruppenname darf interessant sein. Er sollte aber nicht so kreativ werden, dass das eigentliche Thema darin verschwindet.

KI-WERKZEUG 01

Mein Gruppenname im Praxis-Check

Ergänzen Sie Thema, Zielgruppe und Ihren bereits gewählten Namen. Die KI soll den Namen nicht automatisch ersetzen, sondern zuerst prüfen, ob eine Änderung überhaupt sinnvoll ist.

Ich möchte den bereits gewählten Namen meiner öffentlichen Facebook-Gruppe überprüfen. Thema der Gruppe: [THEMA EINFÜGEN] Für wen ist die Gruppe gedacht? [PERSONEN EINFÜGEN] Mein bisher gewählter Gruppenname: [GRUPPENNAME EINFÜGEN] Analysiere den Namen bitte nicht nur sprachlich, sondern auch im Hinblick darauf, wie Menschen heute auf Facebook nach Themen, Gruppen, Erfahrungen, Lösungen und Informationen suchen könnten. Berücksichtige dabei: 1. Welche Wörter und Formulierungen Menschen wahrscheinlich verwenden würden, wenn sie auf Facebook nach diesem Thema suchen. 2. Ob das eigentliche Thema der Gruppe im Namen klar erkennbar ist. 3. Ob der Name einen eindeutigen thematischen Zusammenhang vermittelt. 4. Ob der Name zu den Interessen und Bedürfnissen der Menschen passt, für die die Gruppe gedacht ist. 5. Ob der Name natürlich klingt und nicht wie eine Ansammlung von Suchbegriffen. 6. Ob unnötig werbliche, übertriebene oder irreführende Formulierungen enthalten sind. 7. Ob der Name auch für einen Menschen verständlich ist, der mich noch nicht kennt. 8. Ob die Formulierung thematisch klar genug ist, damit Suchsysteme und KI-gestützte Empfehlungssysteme den Zusammenhang möglichst eindeutig erkennen können. Zeige mir zuerst 8 bis 12 realistische Suchbegriffe oder Suchformulierungen, die Menschen auf Facebook rund um dieses Thema verwenden könnten. Prüfe danach meinen vorhandenen Gruppennamen. Wenn er bereits gut funktioniert, sage mir das klar und ändere ihn nicht nur um der Änderung willen. Wenn eine Verbesserung sinnvoll ist, mache mir 5 Alternativen und erkläre jeweils kurz, warum sie für Menschen, Facebook-Suche und thematische Einordnung klarer sein könnten. Wichtig: Kein Keyword-Stuffing. Keine Werbeslogans. Keine übertriebenen Versprechen. Keine künstlich klingenden Formulierungen. Der Name soll für Menschen geschrieben sein, nicht für einen Algorithmus.
Tipp: KI kann sinnvolle Suchformulierungen vorschlagen, kennt aber nicht automatisch die aktuellen Suchanfragen aller Facebook-Nutzer. Deshalb machen wir anschließend noch einen echten Facebook-Check.

Jetzt direkt in Facebook prüfen

Nehmen Sie drei bis fünf der sinnvollsten Formulierungen, die Ihnen die KI vorgeschlagen hat, und geben Sie sie selbst in die Facebook-Suche ein.

Beobachten Sie, welche Vorschläge Facebook beim Tippen zeigt und welche Gruppen, Beiträge oder Themen in den Ergebnissen erscheinen.

Fragen Sie sich danach: Passt mein Gruppenname sprachlich zu dem, wonach Menschen rund um dieses Thema tatsächlich suchen?

Wir kopieren keine fremden Gruppennamen. Wir nutzen die Suche nur, um die Sprache des Themas besser zu verstehen.

03   DIE GRUPPE ERSTELLEN

Jetzt gehen wir Schritt für Schritt durch den Erstellungsprozess

1
Öffnen Sie den Bereich für Facebook-Gruppen.

Die genaue Position kann je nach Gerät und Facebook-Version etwas anders aussehen.

2
Wählen Sie die Möglichkeit, eine neue Gruppe zu erstellen.

Facebook führt Sie anschließend durch die ersten notwendigen Angaben.

3
Tragen Sie Ihren Gruppennamen ein.

Verwenden Sie den Namen, den Sie vorbereitet und gerade noch einmal geprüft haben.

4
Wählen Sie eine öffentliche Gruppe.

Für die Methode in diesem Untermodul arbeiten wir bewusst mit einer öffentlichen thematischen Gruppe.

5
Überspringen Sie die ersten Einladungen.

Wenn Facebook Ihnen sofort Menschen zum Einladen vorschlägt, tun Sie das jetzt noch nicht.

6
Bestätigen Sie die Erstellung.

Damit ist die Gruppe technisch angelegt. Jetzt richten wir sie sinnvoll ein.

Die genaue Bezeichnung einzelner Schaltflächen kann sich je nach Gerät, App-Version und Account unterscheiden.

04   WAS „ÖFFENTLICH“ BEDEUTET

Die Gruppe ist auch außerhalb ihrer Mitgliedschaft sichtbar

öffentlich

Sichtbar heißt wirklich sichtbar

Menschen außerhalb der Gruppe können eine öffentliche Gruppe finden und ihre öffentlichen Inhalte sehen. Je nach Einstellungen können auch Menschen teilnehmen, die noch keine Mitglieder sind.

Behandeln Sie eine öffentliche Gruppe deshalb auch wirklich wie einen öffentlichen Raum.

Veröffentlichen Sie dort keine persönlichen oder sensiblen Informationen, die Sie nicht öffentlich zeigen möchten.
05   DIE BESCHREIBUNG

Ein Mensch sollte schnell verstehen, ob diese Gruppe für ihn interessant ist

Ihre erste Beschreibung haben Sie bereits vorbereitet. Jetzt sehen Sie sie im echten Umfeld der Gruppe.

Prüfen Sie, ob sie klar beantwortet: Für wen ist die Gruppe gedacht? Worum geht es? Was findet ein Mensch hier? Welche Art von Austausch passt zu dieser Gruppe?

Gleichzeitig sollte die Beschreibung das Thema in natürlicher Sprache deutlich machen. Das hilft nicht nur dem Besucher, sondern schafft auch einen klaren thematischen Zusammenhang für Suche und KI-gestützte Systeme.

KI-WERKZEUG 02

Meine Gruppenbeschreibung verbessern

Geben Sie der KI Ihre bisherige Beschreibung. Sie soll sie nicht mit Suchbegriffen vollpacken, sondern klarer und natürlicher machen.

Ich richte eine öffentliche Facebook-Gruppe ein. Thema der Gruppe: [THEMA EINFÜGEN] Name der Gruppe: [GRUPPENNAME EINFÜGEN] Die Gruppe ist gedacht für: [PERSONEN EINFÜGEN] Meine bisherige Beschreibung: [BESCHREIBUNG EINFÜGEN] Bitte prüfe und überarbeite meine Gruppenbeschreibung. Berücksichtige dabei: 1. Ein Mensch soll beim ersten Lesen sofort verstehen, für wen die Gruppe gedacht ist. 2. Das zentrale Thema soll klar erkennbar sein. 3. Es soll verständlich werden, welche Informationen, Erfahrungen oder Gespräche Menschen hier erwarten können. 4. Verwende wichtige thematische Begriffe natürlich dort, wo sie sprachlich wirklich passen. 5. Berücksichtige, wie Menschen auf Facebook nach diesem Thema suchen könnten. 6. Die Beschreibung soll einen klaren thematischen Zusammenhang vermitteln, damit auch Suchsysteme und KI-gestützte Empfehlungssysteme das Thema möglichst eindeutig einordnen können. 7. Vermeide Keyword-Stuffing. 8. Vermeide Werbesprache, übertriebene Versprechen und künstliche Formulierungen. 9. Formuliere keine medizinischen, finanziellen oder anderen sensiblen Versprechen, die nicht sachlich belegt werden können. 10. Schreibe für Menschen, nicht für einen Algorithmus. Erstelle zuerst eine natürliche und kompakte Version, die ich direkt als Facebook-Gruppenbeschreibung verwenden kann. Erkläre mir danach kurz: Was hast du verändert? Welche thematischen Begriffe hast du bewusst verwendet? Warum passen diese Begriffe zu Menschen, die auf Facebook nach diesem Thema suchen könnten? Wenn meine vorhandene Beschreibung bereits gut ist, verändere sie nur dort, wo es einen echten Grund gibt.
06   DAS TITELBILD

Erst überlegen, dann gestalten

Das Titelbild soll nicht die gesamte Beschreibung ersetzen. Seine Aufgabe ist visueller: Ein Mensch soll innerhalb weniger Sekunden das Gefühl bekommen, dass Bild, Name und Thema zusammengehören.

Deshalb lassen wir KI nicht einfach irgendein hübsches Bild erzeugen. Wir besprechen zuerst, welche Bildidee wirklich zur Gruppe passt.

1 Konzept

Was soll die Bildidee vermitteln?

2 Auswahl

Welche Idee passt wirklich zur Gruppe?

3 Bild

Erst jetzt entsteht der Bildprompt oder das fertige Bild.

KI-WERKZEUG 03

Titelbild planen und erstellen

Dieser Prompt arbeitet bewusst in zwei Schritten. Lassen Sie sich zuerst beraten. Wählen Sie eine Richtung. Erst danach soll KI das Bild oder einen fertigen Bildprompt erstellen.

Ich brauche ein Titelbild für meine öffentliche Facebook-Gruppe. Name der Gruppe: [GRUPPENNAME EINFÜGEN] Thema: [THEMA EINFÜGEN] Für wen ist die Gruppe gedacht? [PERSONEN EINFÜGEN] Gruppenbeschreibung: [BESCHREIBUNG EINFÜGEN] Bitte erstelle noch kein Bild. SCHRITT 1: BERATUNG Analysiere zuerst, welche visuelle Richtung zu dieser Gruppe passt. Berücksichtige dabei: 1. Das Titelbild soll das zentrale Thema der Gruppe auf den ersten Blick unterstützen. 2. Es soll zu den Menschen passen, für die die Gruppe gedacht ist. 3. Die Bildsprache soll glaubwürdig, natürlich und nicht wie klassische Werbung wirken. 4. Vermeide visuelle Übertreibungen, irreführende Darstellungen und Versprechen, die das Thema nicht sachlich trägt. 5. Das Bild soll auch auf einem Smartphone klar funktionieren. 6. Wichtige Motive dürfen nicht zu dicht am Rand stehen. 7. Vermeide zu viele kleine Details. 8. Wenn Text im Bild sinnvoll ist, soll er sehr kurz und gut lesbar sein. Wenn kein Text notwendig ist, sage das ausdrücklich. 9. Bild, Gruppenname und Beschreibung sollen thematisch zusammenpassen und keine widersprüchlichen Signale senden. 10. Die Gestaltung soll Menschen helfen, das Thema schnell zu erkennen. Sie soll nicht versuchen, einen Facebook-Algorithmus mit künstlichen Elementen zu beeinflussen. Schlage mir 3 deutlich unterschiedliche Bildkonzepte vor. Beschreibe bei jedem Konzept: Was sieht man? Welche Stimmung entsteht? Warum passt es zu meiner Zielgruppe? Warum unterstützt es das Thema? Soll Text auf das Bild oder besser nicht? Warte danach auf meine Auswahl. SCHRITT 2: ERST NACH MEINER AUSWAHL Wenn ich mich für ein Konzept entschieden habe, entwickle daraus einen detaillierten Bildprompt. Wenn du selbst Bilder generieren kannst, frage mich anschließend, ob du das Bild direkt erstellen sollst. Wenn du keine Bilder generieren kannst, gib mir einen fertigen Prompt, den ich in einem Bildgenerator verwenden kann. Achte beim finalen Bildprompt besonders auf: professionelle und natürliche Bildsprache, klare Hauptidee, gute Lesbarkeit auf Smartphone und Computer, keine überladene Komposition, keine irreführenden Versprechen, keine unnötigen Logos, keine kleinen unlesbaren Texte.
Wichtig: Das Titelbild muss nicht mit Suchbegriffen gefüllt werden. Name, Beschreibung und später die Inhalte tragen die thematische Information. Das Bild soll diese Richtung visuell bestätigen.
07   WER KANN WAS?

Mitglied, Besucher und Teilnehmer sind nicht dasselbe

Bevor Sie die Einstellungen zur Teilnahme wählen, sollten drei Begriffe klar sein.

M
Mitglied

Ein Mensch, der der Gruppe beigetreten ist.

B
Besucher

Ein Mensch, der nicht Mitglied ist, die öffentliche Gruppe aber sehen kann.

T
Teilnehmer

Ein Mensch, der veröffentlicht oder kommentiert. Je nach Einstellung kann das auch ein Nichtmitglied sein.

08   TEILNAHME SINNVOLL EINSTELLEN

Nicht jede mögliche Kontrolle wird am ersten Tag gebraucht

Unsere Ausgangssituation ist eine neue, öffentliche thematische Gruppe. Deshalb beginnen wir nicht automatisch mit maximalen Einschränkungen.

EINSTELLUNG 01 Teilnahme von Nichtmitgliedern

Wenn Facebook Nichtmitgliedern erlaubt, sich zu beteiligen, kann ein Mensch je nach verfügbarer Funktion kommentieren oder teilnehmen, ohne vorher Mitglied zu werden.

Wenn dadurch später Spam oder unerwünschte Eigenwerbung entsteht, kann die Einstellung angepasst werden.

EINSTELLUNG 02 Teilnehmerfreigabe

Eine Teilnehmerfreigabe bedeutet, dass ein Mensch vor seiner ersten Teilnahme freigegeben werden muss.

Für eine normale neue Gruppe zunächst nicht automatisch notwendig
EINSTELLUNG 03 Beitragsfreigabe

Bei einer Beitragsfreigabe wartet ein Beitrag auf einen Administrator oder Moderator, bevor er sichtbar wird.

Aktivieren Sie diese Kontrolle nicht automatisch, wenn es dafür noch keinen konkreten Grund gibt.

EINSTELLUNG 04 Fragen zur Teilnahme

Wenn Sie Fragen verwenden, sollten diese einen echten Zweck haben.

Fragen Sie nicht automatisch nach Beruf, Zielen oder E-Mail-Adresse, wenn diese Information für die Gruppe nicht gebraucht wird.

EINSTELLUNG 05 Facebook-Seiten

Für eine normale thematische Gruppe können Sie die Teilnahme von Facebook-Seiten zunächst deaktiviert lassen, wenn es keinen konkreten Grund dafür gibt.

EINSTELLUNG 06 Anonyme Teilnahme

Diese Funktion ist nicht in jeder Gruppe und für jeden Nutzer verfügbar.

Bei sensiblen Themen kann sie sinnvoll sein. In einer normalen allgemeinen Themengruppe muss sie nicht automatisch aktiviert werden.

Aktivieren Sie eine strengere Einstellung aus einem konkreten Grund, nicht nur deshalb, weil Facebook sie anbietet.
09   DIE ERSTEN REGELN

Regeln sollen zur Gruppe passen

Eine neue Gruppe braucht kein halbes Gesetzbuch. Sie braucht wenige verständliche Regeln, die zum tatsächlichen Thema passen.

1
Wir respektieren Menschen.

Wir diskutieren Ideen und Erfahrungen ohne persönliche Angriffe oder Beleidigungen.

2
Wir bleiben beim Thema.

Beiträge und Gespräche sollen zum Thema der Gruppe passen.

3
Wir schützen die Gruppe vor Spam.

Keine ständig wiederholten Links oder themenfremde Eigenwerbung.

4
Geschäftliche Interessen werden transparent gemacht.

Wenn etwas mit dem eigenen Business verbunden ist, wird das klar gesagt.

5
Persönliche Informationen bleiben geschützt.

Wir veröffentlichen keine persönlichen Daten anderer Menschen.

KI-WERKZEUG 04

Passende Regeln für meine Gruppe

Eine Gesundheitsgruppe, eine Reisegruppe und eine lokale Freizeitgruppe brauchen nicht automatisch dieselben Regeln. Lassen Sie die Regeln deshalb an Ihr Thema anpassen.

Ich richte eine öffentliche Facebook-Gruppe ein. Name: [GRUPPENNAME EINFÜGEN] Thema: [THEMA EINFÜGEN] Für wen ist die Gruppe gedacht? [PERSONEN EINFÜGEN] Was soll in der Gruppe hauptsächlich passieren? [INFORMATION, AUSTAUSCH, FRAGEN, ERFAHRUNGEN ODER ANDERES EINFÜGEN] Gibt es besondere sensible Bereiche? [ZUM BEISPIEL GESUNDHEIT, KINDER, FINANZEN, PERSÖNLICHE ERFAHRUNGEN ODER „NEIN“] Bitte formuliere 5 bis maximal 7 kurze und verständliche Regeln für diese öffentliche Facebook-Gruppe. Berücksichtige dabei: 1. Die Regeln sollen zum konkreten Thema passen. 2. Sie sollen normale Gespräche nicht unnötig erschweren. 3. Sie sollen Spam, themenfremde Eigenwerbung und respektloses Verhalten begrenzen. 4. Geschäftliche Interessen sollen transparent gemacht werden. 5. Persönliche und sensible Informationen sollen geschützt werden. 6. Bei sensiblen Themen sollen keine unbelegten Versprechen oder gefährlichen Empfehlungen als Fakten dargestellt werden. 7. Die Regeln sollen eine sachliche und glaubwürdige Kommunikation unterstützen. 8. Sie sollen mit einer öffentlichen Facebook-Gruppe vereinbar sein. 9. Verwende klare, natürliche Sprache. 10. Vermeide drohende oder juristisch klingende Formulierungen. Schreibe jede Regel mit: einem sehr kurzen Titel und einer Erklärung in maximal 2 Sätzen. Erkläre mir danach kurz, welche Regeln speziell wegen meines Gruppenthemas wichtig sind. Wenn eine Regel für meine Gruppe keinen echten Zweck erfüllt, nimm sie nicht nur deshalb auf, weil sie häufig in anderen Facebook-Gruppen vorkommt.
10   EIN WENIG AUTOMATISIERUNG

Admin Assist soll helfen, nicht für Sie denken

Facebook kann bestimmte administrative Aufgaben anhand festgelegter Kriterien automatisch ausführen.

Beginnen Sie nur mit klaren Aufgaben

Automatisierung kann sinnvoll sein, wenn die Regel eindeutig ist und Sie verstehen, was Facebook dabei automatisch macht.

Starten Sie nicht sofort mit vielen komplizierten Regeln. Ein normales Gespräch sollte nicht versehentlich blockiert werden.

Vor jeder Automatisierung
Was genau macht diese Regel?
Wer kontrolliert das Ergebnis?
Wie erkenne ich eine falsche Entscheidung?
Aktivieren Sie nicht mehr automatische Regeln, als Sie anschließend auch kontrollieren können.
11   NEUE MENSCHEN ORIENTIEREN

Eine kurze Orientierung reicht

Wenn Facebook für neue Mitglieder eine kurze Einführung oder Begrüßung anbietet, nutzen Sie diese zunächst nur zur Orientierung.

Der Mensch kann erfahren, wo er gelandet ist, was er in der Gruppe findet, wo die Regeln stehen und wie er sich beteiligen kann.

Jetzt noch keine lange Geschichte, kein Angebot und keine fünf Aufgaben für neue Mitglieder.
12   NICHT ALLES EINSCHALTEN

Eine Funktion braucht zuerst eine Aufgabe

Am ersten Tag müssen Sie nicht jede Möglichkeit nutzen, die Facebook anbietet.

Leere Guides Dateien ohne Material Events ohne echtes Event Verkaufsfunktionen ohne Bedarf Badges ohne Zweck Komplizierte Automatisierung Zusätzliche Einschränkungen ohne Problem

Das bedeutet nicht, dass diese Funktionen grundsätzlich schlecht sind. Sie werden dann interessant, wenn sie eine echte Aufgabe erfüllen.

Fügen Sie eine Funktion hinzu, wenn sie ein konkretes Problem löst. Nicht nur, weil sie im Menü vorhanden ist.
13   DIE GRUPPE SCHÜTZEN

Die Sicherheit beginnt beim Administrator

ADMINISTRATOR-ACCOUNT

Minimale Sicherheitsprüfung

  • Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren
  • Ein starkes und einzigartiges Passwort verwenden
  • Wiederherstellungsoptionen aktuell halten
  • Bei Verdacht aktive Sitzungen kontrollieren
  • Passwort niemals mit anderen teilen
ZWEITER ADMINISTRATOR

Reserve ja, aber nur mit Vertrauen

Ein zweiter Administrator kann sinnvoll sein, wenn Sie einen Menschen haben, dem Sie wirklich vertrauen.

Ein Administrator hat weitreichende Rechte und kann Einstellungen, Teilnehmer und die gesamte Gruppe beeinflussen.

Gibt es keinen geeigneten Menschen, ist kein zweiter Administrator besser als ein falscher.

14   FINALE PRÜFUNG

Ist Ihre Gruppe bereit für den nächsten Schritt?

Der Gruppenname ist verständlich und thematisch klar. JA / NEIN
Die Gruppe ist öffentlich. JA / NEIN
Die Beschreibung erklärt Thema und Zielgruppe verständlich. JA / NEIN
Das Titelbild passt sichtbar zum Thema der Gruppe. JA / NEIN
Die wichtigsten Regeln sind vorhanden. JA / NEIN
Die Teilnahme-Einstellungen wurden bewusst gewählt. JA / NEIN
Es sind keine unnötigen Einschränkungen aktiviert. JA / NEIN
Es läuft keine Automatisierung, die Sie nicht verstehen. JA / NEIN
Ihr Administrator-Account ist geschützt. JA / NEIN
Die Gruppe ist technisch bereit, wenn die grundlegenden Entscheidungen klar sind und Sie wissen, warum Sie sie so getroffen haben.
LEKTION 04 GESCHAFFT

Ihre Gruppe steht

Sie ist erstellt, thematisch klar benannt, verständlich beschrieben, visuell vorbereitet, mit ersten Regeln versehen und technisch sinnvoll eingerichtet.

Aber noch fehlt etwas Entscheidendes: Ein Mensch, der die Gruppe zum ersten Mal öffnet, sollte dort nicht in einem leeren Raum landen.

Genau darum geht es in der nächsten Lektion. Wir bereiten die Gruppe vor, bevor wir die ersten Menschen einladen.