UNTERMODUL 08 · LEKTION 07 · ABSCHLUSS

Ein Kontakt endet nicht, wenn kein Interesse am Business besteht

Ein Mensch sagt „Nein“ zum Business. Das bedeutet nicht automatisch „Nein“ zu uns, zu unseren Beiträgen oder zu einem ganz normalen Kontakt.

FACEBOOK soziale Umgebung
Beiträge
Kommentare
Gespräche
Menschen
gemeinsame Themen
Wiedersehen
NEIN zum Business
FACEBOOK IST KEINE GERADE LINIE

Ein Kontakt kann weiterbestehen, ohne dass wir ihn ständig „weiterführen“

Wenn wir auf Facebook neue Kontakte knüpfen, kann der Prozess schnell wie eine gerade Linie aussehen.

Wir bemerken jemanden
Gespräch
Messenger
Interesse oder kein Interesse

Nur funktioniert Facebook nicht wie eine gerade Linie.

Menschen tauchen immer wieder in unserer Umgebung auf. Wir sehen ihre Beiträge. Sie sehen unsere. Wir begegnen uns erneut in Kommentaren. Facebook zeigt uns gemeinsame Themen und gemeinsame Bekannte.

Manchmal schreiben wir uns monatelang überhaupt nicht privat und wissen trotzdem ungefähr, was im Leben des anderen passiert.

Genau darin liegt eine große Stärke sozialer Medien: Wir müssen nicht jeden Kontakt ständig von Hand „am Leben halten“.

Deshalb bedeutet ein „Nein“ zum Business auch nicht, dass wir nun etwas Besonderes mit diesem Menschen tun müssen.

Wenn es für beide Seiten natürlich ist, bleibt er einfach Teil unserer sozialen Umgebung.

WAS PASSIERT NACH DEM „NEIN“?

Wir müssen nicht aus dem Facebook-Leben des Menschen verschwinden

Stellen Sie sich vor, Sie haben einige Wochen mit jemandem ganz normal kommuniziert.

Sie haben auf Beiträge reagiert, sich gegenseitig kommentiert und irgendwann auch privat geschrieben.

Später kommt das Gespräch auf das Business. Der Mensch sagt, dass es ihn nicht interessiert.

VORHER Reaktionen, Kommentare, normale Gespräche und echtes Interesse
NEIN
DANACH? Plötzlich keine Reaktion, kein Kommentar, kein Kontakt mehr?

Wenn wir ab dem nächsten Tag auf nichts mehr reagieren, nie wieder kommentieren und praktisch verschwinden, kann eine ziemlich deutliche Botschaft entstehen:

Mein Interesse an dir hing offenbar davon ab, ob wir miteinander Business machen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass wir jetzt absichtlich weiter jeden Beitrag liken müssen, nur um das Gegenteil zu beweisen.

Das wäre dieselbe künstliche Strategie, nur in einer anderen Verpackung. 😄

Wir machen einfach so weiter, wie wir es vermutlich auch getan hätten, wenn das Business-Gespräch nie stattgefunden hätte.

Wenn uns etwas wirklich interessiert, reagieren wir. Wenn wir etwas zu einem Beitrag sagen möchten, kommentieren wir. Wenn nicht, scrollen wir weiter.

Wir brauchen keinen besonderen Modus namens „Kontaktpflege“.

1. Bin ich nach dem „Nein“ verschwunden?

Wähle 2 Menschen aus, mit denen ich in den letzten Monaten über ein Produkt oder das Business gesprochen habe und die „Nein“ gesagt haben. So haben wir vorher miteinander auf Facebook kommuniziert: [Beschreibe kurz, zum Beispiel: Wir haben gegenseitig Beiträge kommentiert und auf Inhalte reagiert.] Das ist nach dem „Nein“ passiert: [Beschreibe kurz, zum Beispiel: Ich habe danach kaum noch auf ihre Beiträge reagiert oder wir haben ganz normal weitergemacht.] Hier sind außerdem meine letzten Reaktionen oder Kommentare vor und nach dem Gespräch: [Füge sie ein oder beschreibe sie kurz.] Hilf mir zu erkennen, ob sich mein Verhalten nach dem „Nein“ deutlich verändert hat und ob dadurch der Eindruck entstehen könnte, dass mein Interesse an diesen Menschen hauptsächlich mit dem Business verbunden war. Schreibe keine neuen Nachrichten an diese Menschen und suche keinen Weg, das Business erneut anzusprechen. Antworte auf natürlichem, einfachem Deutsch.
Hier verwenden wir Meta AI nur als Blick von außen. Wir suchen keinen neuen Weg zurück zum Angebot. Wir prüfen lediglich, ob sich unser Verhalten nach dem „Nein“ plötzlich verändert hat.
DIE VERBINDUNG BLEIBT SICHTBAR

Facebook gibt Beziehungen die Möglichkeit, ganz natürlich weiterzugehen

Genau hier liegt ein großer Unterschied zwischen einem Facebook-Kontakt und einer Telefonnummer in einer Liste.

Bei einer Telefonnummer verschwindet die Verbindung praktisch, wenn niemand mehr anruft.

Auf Facebook ist das anders.

2W
Zwei Wochen später

Der Mensch sieht einen Ihrer Beiträge.

2M
Zwei Monate später

Er kommentiert etwas bei Ihnen.

Ein Reisebild

Sie erinnern sich an ein früheres Gespräch.

Gemeinsamer Kontakt

Sie begegnen sich wieder unter einem Beitrag.

Die Beziehung kann weiterbestehen, ohne dass ständig private Nachrichten ausgetauscht werden.

Deshalb müssen wir auch keine künstlichen Gründe für eine Messenger-Nachricht erfinden, nur damit der Kontakt nicht „kalt wird“.

ZUM THEMA „KALTER KONTAKT“ Der Mensch ist keine Suppe. 😄

Wir müssen ihn nicht regelmäßig aufwärmen.

Wenn wir uns kennen und miteinander verbunden geblieben sind, gibt Facebook uns immer wieder Möglichkeiten, uns ganz natürlich erneut zu begegnen.

IHR PROFIL ARBEITET WEITER

Ihr Profil führt das Gespräch weiter, auch wenn Sie gerade nichts sagen

Damit kommen wir zurück zu etwas, das uns schon seit den ersten Untermodulen begleitet.

Ihr Profil arbeitet zwischen den einzelnen Gesprächen weiter.

HEUTE „Das Business interessiert mich nicht.“
DANACH Er sieht weiterhin Ihre Inhalte.
MIT DER ZEIT Er sieht, wie Sie leben, denken und arbeiten.

Genau deshalb war es so wichtig, einen persönlichen Auftritt aufzubauen, in dem das Business sichtbar ist, aber nicht das Einzige bleibt, was Menschen von uns sehen.

Wenn unser Profil natürlich zeigt, womit wir uns beschäftigen, müssen wir nicht regelmäßig im Messenger auftauchen mit:

„Hallo, wir haben lange nichts voneinander gehört. Wie geht es dir?“

...wenn der eigentliche Gedanke dahinter lautet:

„Bist du inzwischen vielleicht doch bereit für das Business?“ 😄

Der Mensch kann selbst wieder auf das Thema zurückkommen.

EINE REAKTION IST ERST EINMAL EINE REAKTION

Verwenden Sie seine Reaktionen nicht automatisch als neues Interessenssignal

Das ist besonders wichtig, wenn bereits ein Business-Gespräch stattgefunden hat.

Nehmen wir an, der Mensch hat schon einmal „Nein“ gesagt.

Einen Monat später gefällt ihm ein Beitrag von Ihnen über das Business.

WAS PASSIERT IST Er hat einen Business-Beitrag geliked.
WAS ES NICHT AUTOMATISCH BEDEUTET „Ich habe meine Meinung geändert. Schreib mir.“

Vielleicht hat ihm einfach der Beitrag gefallen.

Wenn wir nach jeder Reaktion sofort in den Messenger gehen mit „Ich habe gesehen, dass du meinen Beitrag geliked hast ...“, bringen wir dem Menschen ziemlich schnell etwas bei:

Er sollte besser aufpassen, was er bei uns liked. 😄

Und genau dann verlieren wir das freie, natürliche Miteinander, das wir eigentlich auf Facebook haben möchten.

Wenn der Mensch eine Frage hat, kann er sie stellen. Wenn er etwas Konkretes kommentiert, können wir darauf antworten. Wenn er selbst das alte Thema wieder öffnet, wunderbar.

Aber eine Reaktion hebt sein vorheriges „Nein“ nicht automatisch auf.

2. Mache ich aus einem Like einen neuen Anlass?

Ein Mensch hat mir früher gesagt, dass ihn das Business nicht interessiert. Jetzt hat er einen meiner Beiträge geliked: [Beschreibe kurz, worum es in dem Beitrag ging.] Mein erster Gedanke war: [Schreibe ehrlich, was du gedacht hast, zum Beispiel: Vielleicht hat er seine Meinung geändert und ich könnte ihm schreiben.] Hilf mir zu unterscheiden, ob hier wirklich ein neuer natürlicher Anlass für ein Gespräch entstanden ist oder ob ich gerade nur eine einzelne Reaktion als Business-Signal interpretiere. Berücksichtige dabei, dass der Mensch bereits „Nein“ gesagt hat. Sag mir auch, ob eine Nachricht wie „Ich habe gesehen, dass du meinen Beitrag geliked hast ...“ dazu führen könnte, dass er künftig vorsichtiger auf meine Inhalte reagiert. Schreibe keine Verkaufsnachricht. Antworte auf natürlichem, einfachem Deutsch.
Meta AI hilft hier nicht dabei, den Menschen erneut anzusprechen. Es hilft uns, einen echten neuen Gesprächsanlass von unserem eigenen Wunsch nach einem neuen Business-Signal zu unterscheiden.
KOMMENTARE BLEIBEN KOMMENTARE

Machen Sie aus Kommentaren kein verstecktes Follow-up

Dasselbe gilt für Kommentare unter den Beiträgen des anderen.

Wenn wir vorher ganz normal kommentiert haben, können wir das weiterhin tun.

Aber wir müssen nicht plötzlich unter jedem Beitrag auftauchen, damit der Mensch uns bloß nicht vergisst.

Und besonders sollten wir Kommentare nicht als Umweg zurück zu unserem alten Angebot benutzen.

Der Mensch postet am Montagmorgen, dass er heute überhaupt keine Lust auf die Arbeit hat.
„Ach ja, genau deshalb sollte man im Leben mehrere Möglichkeiten haben. 😉“

Wir wissen ziemlich genau, was wir da machen. Und der andere wahrscheinlich auch. 😂

Ein Kommentar sollte zum Beitrag passen, nicht zu unserem alten Business-Ziel.

MENSCHEN SIND KEINE AUFGABEN

Wir müssen Menschen nicht ständig „warmhalten“

Im Network Marketing sprechen wir häufig von warmen und kalten Kontakten, Follow-up und Kontaktpflege.

Für die Organisation eines Business können einige dieser Begriffe durchaus ihren Platz haben.

In sozialen Medien sollten wir jedoch aufpassen, dass aus normaler Online-Kommunikation kein System zum ständigen „Aufwärmen“ von Menschen wird.

SOZIALE UMGEBUNG Facebook bringt uns immer wieder natürlich zusammen.

Beiträge, Kommentare, gemeinsame Kontakte und gemeinsame Themen schaffen neue Berührungspunkte.

DER MENSCH BLEIBT EINE AUFGABE Wir organisieren unsere Präsenz gezielt um ihn herum.

Immer mit dem Gedanken, dass er irgendwann doch Interesse zeigen soll.

Im ersten Fall bauen wir eine soziale Umgebung auf. Im zweiten Fall ist der Mensch für uns noch immer eine Aufgabe.
MANCHMAL KOMMT DER MENSCH SELBST ZURÜCK

Inhalte können ein Gespräch Monate später wieder öffnen

Das ist einer der Gründe, warum Inhalte für unsere Arbeit auf Facebook so wichtig sind.

Jemand kann vor sechs Monaten mit uns gesprochen und damals kein Interesse gehabt haben.

01 Gespräch vor sechs Monaten
02 Damals kein Interesse
03 Er sieht weiterhin Ihre Inhalte
04 Ein Thema wird plötzlich relevant
05 Er meldet sich selbst

Das ist etwas völlig anderes als die regelmäßige Nachricht:

„Ich wollte nur mal fragen, ob du es dir inzwischen anders überlegt hast.“

Inhalte geben dem Menschen die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wann ein Thema für ihn relevant geworden ist.

Und genau hier verbinden sich die bisherigen Untermodule miteinander.

Das persönliche Profil, unsere Themen, Relevanz, die Art, wie wir unser Business zeigen, Kommentare und Gespräche sind keine voneinander getrennten Techniken.

Sie arbeiten zusammen.

AUCH DAS IST EIN KONTAKT

Nicht jeder Facebook-Kontakt muss irgendwann im Messenger landen

Nach diesem Untermodul wird vielleicht noch etwas deutlicher.

Es gibt Menschen, die jahrelang Teil unserer Facebook-Umgebung sein können, obwohl wir uns privat kaum schreiben.

Wir lesen voneinander

Beide wissen ungefähr, was beim anderen passiert.

Wir kommentieren gelegentlich

Es gibt Kontakt, ohne dass daraus ein privates Gespräch werden muss.

Wir erkennen uns

Der Name ist nicht mehr fremd. Man weiß ungefähr, womit der andere sich beschäftigt.

Auch das ist ein Kontakt.

Wir müssen ihn nicht regelmäßig „aktivieren“.

Und genau solche Menschen schreiben manchmal irgendwann selbst:

„Ich habe gesehen, dass du dich mit ... beschäftigst. Darf ich dich etwas fragen?“

Und manchmal schreiben sie nie.

Auch das ist völlig normal.

PRAKTISCHER ABSCHLUSS

Schauen Sie sich Ihr eigenes Verhalten auf Facebook an

Zum Abschluss dieses Untermoduls suchen wir keine neuen Kontakte.

Wir schauen uns an, was mit den Menschen passiert ist, die bereits da sind.

Wählen Sie einige Menschen aus, mit denen Sie in den vergangenen Monaten über ein Produkt oder das Business gesprochen haben, ohne dass daraus ein Kunde oder Partner geworden ist.

1

Öffnen Sie nicht nur den Messenger, sondern auch ihre Profile.

Schauen Sie zurück. Wie haben Sie vor dem Business-Gespräch miteinander kommuniziert? Und was ist danach passiert?

Gab es vorher natürliche Reaktionen und Kommentare, die nach dem „Nein“ plötzlich aufgehört haben? Oder ging der Kontakt ungefähr so weiter wie vorher?

2

Schauen Sie sich Ihre späteren Nachrichten an.

Haben Sie den Menschen später noch einmal angeschrieben? Wenn ja, gab es einen echten Anlass oder suchten Sie einen Weg, wieder zum Angebot zurückzukommen?

3

Prüfen Sie Ihre Reaktion auf spätere Likes.

Wenn dieser Mensch später einen Business-Beitrag von Ihnen geliked hat, durfte dieses Like einfach ein Like bleiben? Oder wurde es sofort zu einem neuen Grund, ihm zu schreiben?

4

Denken Sie auch an Kontakte, aus denen nie Business entstanden ist.

Gibt es Menschen, mit denen Sie über Jahre ganz normal verbunden geblieben sind, obwohl sie weder Kunde noch Partner geworden sind?

Gerade der Vergleich zwischen diesen Kontakten kann sehr viel zeigen.

UND JETZT IHR EIGENES PROFIL

Was sieht ein Mensch drei Monate nach seinem „Nein“?

Stellen Sie sich einen Menschen vor, der Ihnen vor drei Monaten gesagt hat, dass ihn das Business nicht interessiert.

Er ist aber weiterhin mit Ihnen auf Facebook verbunden.

Was sieht er heute? Was für ein Gesamtbild bekommt er von Ihrem Profil?
Versteht er, was Sie tun? Auch ohne dass Sie ihn persönlich daran erinnern?
Sieht er den Menschen? Oder besteht Ihr Profil fast nur aus Business?
Darf er einfach reagieren? Ohne befürchten zu müssen, dass daraus sofort eine Business-Nachricht wird?
Wenn Menschen Angst bekommen, einen unserer Beiträge zu liken, weil sie wissen, dass fünf Minuten später eine Nachricht kommt, verlieren wir eine der wertvollsten Seiten sozialer Medien: das freie, natürliche Miteinander.

3. Was sieht er drei Monate nach seinem „Nein“ in meinem Profil?

Stell dir vor, du bist ein Mensch, der mir vor drei Monaten gesagt hat, dass ihn das Business nicht interessiert, aber weiterhin mit mir auf Facebook verbunden ist. Ich gebe dir den Text meiner Profilvorstellung und meine letzten 10 Beiträge mit einer kurzen Beschreibung der Bilder oder Videos. [Hier Profilvorstellung und Beiträge einfügen.] Betrachte mein Profil aus der Sicht dieses Menschen. Sag mir offen: Verstehst du, womit ich mich beschäftige, ohne dass ich dich persönlich daran erinnern muss? Siehst du hinter dem Business auch einen Menschen? Gibt es Beiträge, auf die du ganz normal reagieren oder die du kommentieren könntest, ohne das Gefühl zu bekommen, dass ich deine Reaktion sofort als Interesse am Produkt oder Business deuten werde? An welchen Stellen könnte mein Profil das natürliche Miteinander erschweren? Schreibe keine neuen Beiträge für mich. Antworte auf natürlichem, einfachem Deutsch.
Dieser Prompt dreht die Perspektive um. Wir fragen nicht, was wir noch veröffentlichen sollen. Wir betrachten das vorhandene Profil mit den Augen eines Menschen, der kein Business-Angebot möchte.
EINE GESUNDE FACEBOOK-UMGEBUNG

Ein gutes Netzwerk besteht nicht nur aus Kunden und Partnern

Rund um ein persönliches Profil gibt es ganz unterschiedliche Menschen.

Freunde frühere Kollegen Menschen mit gemeinsamen Interessen Bekannte aus Gruppen Kontakte von Veranstaltungen frühere Business-Gespräche Menschen, die unsere Gedanken mögen

Manche Beziehungen sind enger. Andere bestehen fast ausschließlich aus Beiträgen und Kommentaren.

Genau das macht ein Profil sozial.

Wenn aus dieser Umgebung Menschen von selbst mehr über ein Produkt oder das Business erfahren möchten, beginnen wir an einem ganz anderen Punkt. Sie sind nicht auf unserer Liste gelandet. Sie kennen uns bereits.
DIE ABSCHLUSSPRÜFUNG FÜR DIESES UNTERMODUL

Schauen Sie nicht nur darauf, wie viele neue Menschen dazukommen

Wenn Sie Ihre Facebook-Kontakte betrachten, fragen Sie sich nicht nur:

„Wie viele neue Menschen habe ich diese Woche kennengelernt?“

Viel interessanter ist die Frage, welche Umgebung Sie rund um Ihr Profil aufbauen.

Gibt es Gespräche? Gibt es Menschen, die immer wieder zu Ihren Beiträgen zurückkommen? Gibt es Namen, die vor einigen Monaten völlig fremd waren und die Sie heute bereits erkennen?

Können Menschen mit Ihnen kommunizieren, ohne dass jede ihrer Reaktionen als Schritt in Richtung Business interpretiert wird?

Und wenn jemand „Nein“ sagt, bleibt dann Raum dafür, dass dieser Mensch einfach weiterhin Teil Ihrer sozialen Umgebung sein kann?

Genau das ist Social Media Strategie: nicht möglichst viele Facebook-Freunde in Kunden zu verwandeln, sondern ein Profil und eine Umgebung aufzubauen, in der Menschen uns kennen, mit uns sprechen, wissen, womit wir uns beschäftigen und selbst den nächsten Schritt machen können, wenn das Thema für sie interessant wird.

UNTERMODUL 08 · ABSCHLUSS

Damit schließen wir dieses Untermodul ab

Wir haben mit einer einfachen Frage begonnen:

Wo beginnt ein Gespräch eigentlich?

Nach sieben Lektionen ist die Antwort deutlich größer als eine Nachricht im Messenger.

Ein Gespräch beginnt oft lange vor dem Messenger. Und manchmal geht die Verbindung noch lange danach weiter.