10 Wege, eine Idee weiterzuentwickeln
Eine Idee ist nicht automatisch nur ein Beitrag. Oft stecken mehrere unterschiedliche Gespräche darin, wenn wir genau genug hinschauen.
Manchmal besteht das Problem gar nicht darin, dass wir nichts zu veröffentlichen haben.
Wir haben ein Thema, sehen es aber nur aus einer einzigen Richtung.
Vielleicht haben wir etwas Interessantes gelesen, eine Frage bekommen, mit einem Kunden gesprochen, etwas Neues über ein Produkt gelernt, eine Aussage gehört, mit der wir nicht einverstanden sind, Firmenmaterial erhalten oder selbst etwas beobachtet.
Und schnell entsteht der Gedanke: „Gut, daraus mache ich einen Beitrag.“
Nicht unbedingt.
Eine Idee kann aus verschiedenen Richtungen betrachtet werden. Das bedeutet nicht, dieselbe Aussage zehnmal mit einem anderen Bild zu veröffentlichen.
Es bedeutet, die unterschiedlichen Gespräche zu erkennen, die möglicherweise in ihr stecken.
Wir beginnen mit nur einem Gedanken
„Viele Menschen kaufen Nahrungsergänzungsmittel, wissen aber gar nicht genau, warum sie gerade diese ausgewählt haben.“
Aus diesem einen Gedanken können mindestens zehn verschiedene Richtungen entstehen.
Sagen Sie, was Sie selbst darüber denken
Der direkteste Weg beginnt mit unserer eigenen Sicht.
Jetzt sprechen wir nicht mehr nur allgemein über Nahrungsergänzungsmittel.
Hinter dem Thema wird ein Mensch sichtbar, dem etwas aufgefallen ist und der eine eigene Sicht darauf hat.
Beginnen Sie mit einer Frage, die Menschen wirklich stellen
Ein Thema wird oft sofort konkreter, wenn wir es mit einer echten Frage aus einem Gespräch verbinden.
Daraus kann ein ganz anderes Gespräch entstehen.
Warum gibt es darauf nicht immer eine einzige Antwort? Was würden wir den Menschen zuerst fragen? Wie gehen wir selbst vor, wenn wir etwas auswählen?
Nehmen Sie eine verbreitete Aussage genauer unter die Lupe
Zu fast jedem Thema gibt es Sätze, die so oft wiederholt werden, dass sie irgendwann selbstverständlich wirken.
„Natürlich bedeutet automatisch gut.“
„Mir hat es geholfen, also hilft es dir auch.“
Jetzt haben wir eine ganz konkrete Aussage, die wir prüfen, kommentieren oder hinterfragen können.
Zeigen Sie, wie Sie selbst entscheiden
Das ist etwas anderes als nur zu sagen: „Das ist meine Meinung.“
Wir zeigen unseren eigenen Weg zur Entscheidung.
Was schauen wir auf einem Etikett an? Was überprüfen wir? Welche Fragen stellen wir? Welcher Aussage vertrauen wir nicht allein deshalb, weil sie überzeugend klingt?
Eine allgemeine Idee wird dadurch sehr praktisch.
Erzählen Sie eine konkrete Situation
Die Situation muss weder dramatisch sein noch mit einer großen Lebenslektion enden.
Vielleicht hat Ihnen gestern jemand drei Produkte gezeigt und gefragt, welches Sie wählen würden.
Vielleicht haben Sie eine Werbung gesehen und danach eine Aussage überprüft.
Vielleicht haben Sie selbst vor einigen Jahren noch völlig anders entschieden als heute.
Die Situation gibt einen natürlichen Grund, warum wir gerade jetzt über das Thema sprechen.
Erklären Sie etwas, das häufig unklar bleibt
Guter Inhalt entsteht oft nicht aus einer großen Idee, sondern aus etwas, das Menschen regelmäßig verwechseln.
Bei Nahrungsergänzungsmitteln könnte das zum Beispiel der Unterschied sein zwischen der Menge eines Inhaltsstoffs und der Tagesdosis.
Oder zwischen Produktinformation und gesundheitsbezogener Aussage.
Oder zwischen persönlicher Erfahrung und Beleg.
Unser Beitrag liegt hier in der verständlichen Erklärung.
Vergleichen Sie zwei Arten zu denken
Wir müssen nicht immer zwei Produkte miteinander vergleichen.
im Vergleich zu
„Was passt zu mir?“
oder
„Was verspricht die Werbung?“
im Vergleich zu
„Was steht tatsächlich auf dem Etikett?“
Dieselbe Grundidee bekommt dadurch eine völlig andere Richtung.
Prüfen Sie etwas, das Sie selbst lange geglaubt haben
Diese Form von Inhalt ist besonders interessant, weil wir uns nicht als Menschen darstellen müssen, die schon immer alles wussten.
Danach zeigen wir, was wir gefunden haben und ob sich unsere Sicht verändert hat.
Und wenn nicht, ist auch das völlig in Ordnung.
Der Wert liegt darin, dass wir geprüft haben, statt nur zu wiederholen.
Nehmen Sie nur einen kleinen Teil des großen Themas
„Wie wähle ich Nahrungsergänzungsmittel aus?“ ist ein riesiges Thema.
Das ist bereits ein konkreter Beitrag.
An einem anderen Tag können wir nur über das Etikett sprechen. Danach über die Quelle einer bestimmten Aussage.
Oder darüber, warum das gute Ergebnis eines anderen Menschen noch kein ausreichender Grund ist, dasselbe Produkt zu wählen.
Bringen Sie das Thema in eine andere Form
Nicht jede gute Idee muss zu einem langen Beitrag im persönlichen Profil werden.
Eine kurze Frage kann in eine Story:
Die Antworten können wiederum zeigen, was Menschen wirklich interessiert.
Ein kurzes Video kann zeigen, worauf wir bei einem Etikett zuerst achten.
In einer Gruppe können wir dasselbe Thema ausführlicher erklären.
Das sind keine drei Kopien derselben Veröffentlichung. Es sind drei unterschiedliche Möglichkeiten, mit demselben Thema zu arbeiten.
Jetzt mit Ihrer eigenen Idee
Nehmen Sie ein Thema, das Sie gerade ohnehin beschäftigt.
Suchen Sie nicht extra nach einer besonders guten Idee.
Es kann etwas sein, worüber Sie sowieso posten wollten.
Schreiben Sie die Idee in einem einzigen Satz auf.
Gehen Sie danach die zehn Richtungen durch.
Markieren Sie nur die, bei denen Ihnen wirklich ein Gedanke kommt.
KI kann uns helfen, weitere Richtungen zu sehen
Auch hier gibt es eine kleine Falle.
Wenn wir einfach sagen: „Gib mir zehn Posts zu diesem Thema“, übergeben wir der KI wieder die komplette Autorenschaft.
Sinnvoller ist es, mit ihr Möglichkeiten zu entdecken, die wir selbst vielleicht noch nicht gesehen haben.
Wir wählen danach nur die Richtungen, die tatsächlich etwas mit uns zu tun haben. Der Rest darf wegfallen.
Besonders hilfreich, wenn wir wissen, dass wir etwas zu sagen haben, es aber noch nicht klar formulieren können.
So verhindern wir, dass aus einer einzigen Aussage fünf Beiträge entstehen, die am Ende fast dasselbe sagen.
Was habe ich noch nicht gesehen?
Diesen Prompt würde ich erst verwenden, nachdem wir selbst bereits an der Idee gearbeitet haben.
Hier beginnt die KI nicht für uns. Wir haben bereits selbst gedacht und nutzen sie danach als zweites Paar Augen.
Eine Idee ist nicht automatisch ein einziger Beitrag. Aber sie muss auch nicht zu zehn Beiträgen werden.
Manchmal entsteht daraus ein einziger starker Text.
Ein anderes Mal entdecken wir drei wirklich unterschiedliche Themen.
Und manchmal ist eine einzige Frage in einer Story sinnvoller als alles andere, was wir ursprünglich geplant hatten.
Das Ziel ist nicht, aus einer Idee möglichst viel Content zu produzieren.
Das Ziel ist, genau genug hinzusehen, um zu erkennen, was wirklich in ihr steckt.
