Finale: Ist Ihr Profil bereit für die öffentliche Arbeit?
Wir sind am Ende des ersten Untermoduls angekommen. Bevor wir das persönliche Profil verlassen, schauen wir noch einmal auf das Ganze.
Nicht Lektion für Lektion. Sondern als vollständiges Profil, so wie es ein anderer Mensch erlebt.
In Lektion 2 haben wir Ihr Profil zum ersten Mal mit etwas Abstand betrachtet.
Damals sollten Sie noch nichts verändern, sondern nur aufschreiben, was Sie sehen.
Was hat sich seit dem ersten Profil Audit verändert?
Passen sie heute noch zu Ihnen?
Versteht ein Mensch, wer hinter dem Profil steht?
Zeigen sie heute die richtigen Dinge?
Welches Gesamtbild entsteht aus den letzten Beiträgen?
Vielleicht hatten Sie damals festgestellt, dass das Titelbild kaum noch etwas mit Ihrem heutigen Leben zu tun hatte.
Vielleicht sagte die Bio fast nichts. Vielleicht war Ihre professionelle Tätigkeit überhaupt nicht erkennbar.
Oder sie war etwas zu gut erkennbar, weil Produkte, Aktionen und Firmenmaterialien den größten Teil des Profils bestimmt haben.
Es ist nicht wichtig, ob Sie jeden Punkt verändert haben.
Manche Dinge haben Sie vielleicht ganz bewusst so gelassen.
Schauen Sie von oben nach unten auf das gesamte Profil
Ein Besucher geht Ihr Profil nicht nach unseren Lektionen durch.
Er denkt nicht: „Jetzt bewerte ich das Titelbild, dann die Bio, dann Featured.“
Er sieht alles zusammen.
Gesicht. Name. Titelbild. Ein paar Informationen. Vielleicht einen angehefteten Beitrag. Featured. Und dann die letzten Beiträge.
Aus all diesen Dingen entsteht nach und nach ein Eindruck vom Menschen hinter dem Profil.
Ist der Mensch hinter der Arbeit noch sichtbar?
Schauen Sie auf Ihre letzten Beiträge.
Erkennen Sie sich darin wieder?
Nicht nur Ihr Gesicht, sondern auch Ihre Gedanken, Erfahrungen, Beobachtungen und Themen, zu denen Sie wirklich etwas zu sagen haben.
Gerade im Network Marketing kann eine Firma sehr schnell immer mehr Platz im Profil einnehmen.
Produktbilder, Aktionen, Veranstaltungen, Anerkennungen, Ränge und Unternehmensnews können einzeln durchaus ihren Platz haben.
Wenn sie aber zum Hauptinhalt werden, verschwindet der Mensch dahinter.
Verstecken Sie Ihr Business aber auch nicht so gut, dass niemand es findet
Nachdem wir so oft darüber gesprochen haben, das Profil nicht in einen Katalog zu verwandeln, kann leicht die andere Idee entstehen: Dann darf man das Business eben gar nicht mehr sehen.
Auch das ist nicht unser Ziel.
Wir verstecken die Arbeit nicht. Wir legen nur nicht jedem Menschen sofort sämtliche Informationen vor, bevor überhaupt Interesse entstanden ist.
Die professionelle Richtung kann über Ihre Themen, Erfahrungen, Geschichten, Bio oder den angehefteten Beitrag durchaus erkennbar sein.
Wenn ein Mensch genug versteht, um neugierig zu werden, ist das oft wertvoller, als ihm bereits alles zu erklären, bevor er überhaupt gefragt hat.
Ihre letzten Beiträge erzählen mehr, als wir manchmal merken
Zählen Sie nicht, wie viele Beiträge zu welcher Kategorie gehören.
Berechnen Sie keine Prozente.
Nach diesem Kurs soll niemand mit einem Taschenrechner vor Facebook sitzen und prüfen, ob er jetzt „wieder Business posten darf“.
Schauen Sie einfach darauf, worüber Sie in letzter Zeit gesprochen haben.
Wiederholt sich ein Thema ständig? Sagen mehrere Beiträge im Grunde dasselbe? Besteht der größte Teil aus fertigem Material?
Oder ist Ihre professionelle Tätigkeit überhaupt nicht mehr erkennbar?
Der angeheftete Beitrag sollte immer noch nach Ihnen klingen
Wenn ja, lassen Sie ihn. Wenn nein, aktualisieren Sie ihn.
Was nicht mehr passt, darf verschwinden. Was heute wichtig ist, darf dazukommen.
Fühlt sich die Grenze zwischen persönlich und privat noch richtig an?
In Lektion 8 haben wir darüber gesprochen, was öffentlich sein darf und was bei Ihnen bleiben soll.
Bei einem einzelnen Beitrag ist diese Grenze oft schwer zu erkennen.
Im gesamten Profil sehen wir manchmal, dass viele kleine Informationen zusammen mehr preisgeben, als uns eigentlich angenehm ist.
Es kann aber auch das Gegenteil passieren.
Vielleicht ist alles sehr ordentlich und professionell geworden, aber kaum noch etwas Persönliches zu spüren.
Sind die wichtigsten Einstellungen noch richtig?
Aktiviert, wenn Sie ihn nutzen möchten.
Menschen außerhalb Ihrer Freundesliste können öffentliche Inhalte verfolgen.
Inhalte für Follower sind tatsächlich öffentlich.
„Who can post on your profile?“ steht auf „Only Me“, wenn Sie unserer Empfehlung gefolgt sind.
Sie prüfen, was in Ihrem Profil erscheinen darf.
Der öffentliche Blick entspricht Ihren Erwartungen.
Sie können auch KI um einen letzten Blick bitten
Da wir KI in dieser Akademie als praktischen Helfer nutzen, kann sie auch bei diesem letzten Profil Audit nützlich sein.
Nicht damit sie Ihnen sagt, welcher Mensch Sie auf Facebook sein sollen.
Und auch nicht, damit sie Ihnen das „perfekte Profil“ baut.
Sondern einfach als zweites Paar Augen.
Machen Sie einige Screenshots Ihrer öffentlichen Profilansicht über „Anzeigen als“ und geben Sie diese Meta AI oder ChatGPT.
Finaler Audit meines persönlichen Facebook Profils
Ihr persönliches Profil ist jetzt bereit für die Arbeit
„Bereit“ bedeutet nicht, dass Sie es nie wieder verändern werden.
Vielleicht ändern Sie in einigen Monaten Ihr Profilbild, Ihre Bio, den angehefteten Beitrag oder die Art, wie Sie über Ihre Arbeit sprechen.
Das ist normal.
Ihr Profil bewegt sich mit Ihnen weiter.
Sie wissen jetzt, wie Ihr Profil für fremde Menschen aussieht.
Sie wissen, was öffentlich sein soll und was nicht.
Sie wissen, wie der erste Eindruck aufgebaut wird.
Und Sie wissen, wie Ihre professionelle Tätigkeit sichtbar sein kann, ohne das gesamte Profil zu übernehmen.
Dort beschäftigen wir uns damit, wie Facebook entscheidet, welche Inhalte Menschen sehen, wie Beiträge über den eigenen Kreis hinausgehen und was wir dazu tatsächlich von Meta selbst wissen.
